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Fehlalarm beim Babyfon – wie vermeiden?

Reer BabyfoneEin Babyfon ist einer der wichtigsten Gegenstände, die Sie besorgen, wenn ein Baby auf dem Weg ist. Sobald das Kind mit bei Ihnen im Haus wohnt, sollten Sie es in den ersten Lebensmonaten mit einem Babyfon im Blick haben. Das ermöglicht Ihnen, das Kind auch manchmal allein spielen und schlafen zu lassen, über eventuelle Probleme aber direkt informiert zu werden. Sei es, dass das Kleine schreit, weint oder nicht schlafen kann, Sie sind unmittelbar zur Stelle. Zugleich haben Sie aber auch mehr Zeit für sich und können beispielsweise ein nettes Essen mit Freunden genießen. Moderne Babyfone sind inzwischen so empfindlich, dass sie selbst auf kleine Regungen reagieren. Dabei kann es auch vorkommen, dass ein Fehlalarm ausgelöst wird. Hier erfahren Sie, wie Sie diesen Schreck vermeiden können.

Die verschiedenen Babyfon-Arten

Den Fehlalarm beim Babyfon vermeidenJe nach Ihren persönlichen Vorlieben und Ihrem Bedarf benötigen Sie ein bestimmtes Babyfon. Dabei gibt es inzwischen eine große Auswahl auf dem Markt. Daher lohnt es sich, ein wenig Zeit in die Suche zu investieren.

Diese verschiedenen Babyfon-Modelle gibt es:

Viele Eltern machen sich Sorgen, dass die von Funk und WLAN abgegebenen Strahlen der Entwicklung des neugeborenen Kindes schaden könnten. Die Forschung zu diesem Thema ist noch nicht abgeschlossen, aber es ist auf jeden Fall empfehlenswert, die Geräte nicht zu nah am Kopf des Kindes aufzustellen. Unter dieser Bedingung lässt sich keine schädliche Strahlung nachweisen und die Vorteile des Babyfons überwiegen im Vergleich ganz deutlich. Wenn Sie ganz auf eventuelle Strahlung verzichten möchten, können Sie das Babyfon über das Stromnetz nutzen. Die modernen Varianten bieten Ihnen hingegen viele Vorteile. Zugleich sind sie eine Quelle für Fehlalarme. Daher gilt es, die Vor- und Nachteile gründlich zu recherchieren, bevor Sie ein Babyfon benutzen.

Vor- und Nachteile eines modernen Babyfones mit vielen Extras

Dabei hilft auch diese Übersicht über Babyfone mit Extra-Funktionen:

  • mehr Sicherheit
  • Videoübertragung möglich
  • verschiedene Aspekte können leicht gemessen und teils beeinflusst werden
  • dank WLAN mit Smartphones & Co kompatibel
  • wenig Strahlung
  • manche Modelle sind anfällig für Fehlalarme
  • teurer als einfache Geräte

Tipp: Wählen Sie ein Babyfon mit Standby-Modus, das sich nur dann anschaltet, wenn es ein Geräusch wahrnimmt. So minimieren Sie eventuelle Strahlung und sparen zudem Strom.

Babyfone mit Sonderfunktionen

Viele Eltern entscheiden sich dafür, eine Videoübertragung beim Babyfon zu nutzen. Wenn dieses per WLAN funktioniert, ist es auch ganz leicht, das Gerät mit dem Smartphone oder anderen Endgeräten zu verknüpfen. So können Sie von unterwegs, von der Arbeit oder gar vom Zug aus jederzeit überprüfen, was Ihr Kind gerade macht. Auch die Großeltern freuen sich, wenn sie einen Zugang zum Video-Stream bekommen. Insbesondere für Frühchen oder Kinder mit einem Herzfehler ist es empfehlenswert, zusätzlich in eine Sensormatte und andere Extras zu investieren. Diese Matten können den Herzschlag und die Atmung des Kindes überwachen. So werden Sie sofort alarmiert, wenn es eine Unregelmäßigkeit gibt. In manchen Fällen ist es dadurch möglich, den (selten auftretenden) plötzlichen Kindestod zu vermeiden. Zudem erfahren Sie direkt, wenn Ihr Kind Atemprobleme hat oder sich unwohl fühlt.

Zudem können Sie mit den Sensoren die folgenden Aspekte im Kinderzimmer messen:

  • Bewegungen
  • Luftfeuchtigkeit
  • Temperatur
  • Herzschlag des Kindes
  • Atmung des Kindes
  • Licht

Einige Faktoren lassen sich insbesondere in sogenannten Smart Homes von Ihnen steuern. Mit einer Gegensprechanlage können Sie beispielsweise ganz leicht mit Ihrem Baby kommunizieren und ein beruhigendes Schlaflied vorsingen. Zudem können Sie die Heizung regulieren, die Frischluftzufuhr beeinflussen und bei Bedarf ein Nachtlicht einschalten. Allerdings ist das auch nicht immer nötig und es spricht nichts dagegen, das Babyfon wirklich nur dafür zu nutzen, über Geschrei und Gequengel informiert zu werden.

So entsteht der Fehlalarm

Die verschiedenen Extras, die die Babyfone inzwischen bieten, führen auch dazu, dass der Alarm leichter ausgelöst wird. Dabei kommt es häufig zum Fehlalarm, der teils durch Vögel, Stimmen im Nebenzimmer oder gar vorbeifahrende LKWs verursacht wird. Insbesondere die Sensormatten sind zum Teil so sensibel, dass sie aufgrund einer kleinen Positionsänderung bereits ausschlagen. Zudem kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass die Geräte fehlerhaft sind. Auch, wenn das Kind nicht korrekt auf der Matte liegt oder sich viel herumwälzt, ist ein Fehlalarm dann schnell ausgelöst.

Tipp: Nutzen Sie zusätzlich die Videofunktion, um sich im Fall eines Alarms direkt visuell davon zu überzeugen, was Ihr Baby gerade tut.

Zu den weiteren Faktoren für einen Fehlalarm können auch fehlerhafte Verbindungen, ein Aussetzer im WLAN oder schwächelnde Batterien gehören. Manchmal schließen Eltern das Babyfon nicht korrekt an oder stellen es an einem suboptimalen Ort auf. Daher ist es empfehlenswert, sich gründlich mit der Bedienungsanleitung auseinanderzusetzen. Sollten Sie bemerken, dass der Fehlalarm systematisch in den immer gleichen Situationen ausschlägt, gibt Ihnen das direkt einen Hinweis auf die Fehlerquelle. Zudem sollten Sie vor dem Kauf eines neuen Babyfons im Internet nachschauen, um zu sehen, wie die Testberichte für die unterschiedlichen Modelle ausfallen.

Tipps, um den Fehlalarm zu vermeiden

Falls alles nichts hilft und Sie keine Geduld mehr haben, gibt es mehrere Möglichkeiten, um einen Fehlalarm zu vermeiden. Zunächst einmal sollten Sie versuchen, ein anderes Babyfon-Modell zum Einsatz zu bringen. In den meisten Fällen ist der Fehler damit direkt behoben. In dieser Tabelle sehen Sie, welche weiteren Schritte Sie erwägen sollten, um den Fehlalarm zu vermeiden. Meistens ist es ausreichend, nur die ersten beiden Punkte zu überprüfen.

Grund für den Babyfon-Fehlalarm analysieren Vorgehen
1. Ort und Einstellung des Geräts Prüfen Sie, ob der Fehlalarm regelmäßig, z.B. durch vorbeifahrende Autos oder bei WLAN-Problemen, ausgelöst wird. Beheben Sie das Problem.
2. Online nach anderen Erfahrungen schauen Googlen Sie Modellnummer und ein Schlagwort wie „Erfahrungen“ oder „Testbericht“, um mehr über das Modell zu erfahren
3. Ein anderes Babyfon kaufen Manchmal passen Baby und Babyfon nicht zusammen. Ein anderes Modell wird höchstwahrscheinlich keinen Fehlalarm mehr auslösen.
4. Ein simples Babyfon nutzen Die unterschiedlichen Extra-Funktionen sind teils fehleranfällig. Ein Modell, das einfach nur Geräusche überträgt, ist hingegen deutlich zuverlässiger.
5. Ganz ohne Babyfon auskommen Alternativ nehmen Sie Ihr Baby mit in Ihr Baby oder schlafen Sie im Nebenzimmer. Das zieht häufigere Kontrollbesuche nach sich, aber Ihre Instinkte sind ebenfalls ein hervorragendes Babyfone.

Unser Fazit: Vertrauen Sie auf die gut bewerteten Modelle

Indem Sie bereits vor dem Kauf Ihres neuen Babyfons überlegen, welche Funktionen Sie wirklich brauchen, können Sie viele Fehler vermeiden. Lesen Sie auch die Testberichte von anderen Eltern, um zu sehen, welche Modelle besonders beliebt und zuverlässig sind. Der häufigste Faktor für einen Fehlalarm beim Babyfon sind die Zusatzfunktionen. Insbesondere hochsensible Sensoren wie etwa Matten, die Herzschlag und Atmung Ihres Kindes messen, schlagen gern einmal zu viel aus. Diese Funktion benötigen Sie nur, wenn die Gesundheit Ihres Kindes das erfordert. In allen anderen Fällen ist es ausreichend, ein Babyfon zu nutzen, das dann Alarm schlägt, wenn es Geräusche vom Kind wahrnimmt. Zusätzlich können Sie eine Videoübertragung direkt an Ihr Smartphone oder mobiles Endgerät einrichten, um doppelt sicher zu gehen. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit mit dem Neuzugang – ganz ohne Fehlalarm!

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