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Das Baby vor dem Virus schützen – wo lauern die Gefahren?

Switel BabyfoneDas Coronavirus ist für niemanden leicht zu ertragen. Gerade Mütter, die mit ihren Babys gerne mal an die frische Luft gehen wollen, fürchten das Risiko einer Ansteckung. Doch auch zu Hause lauert unter Umständen die Gefahr. Manchmal sogar auf Dingen, die man gar nicht in Erwägung zieht. Generell empfiehlt sich die Einhaltung einer ausgewogenen Hygiene, um sich selbst, aber auch sein Baby bestmöglich zu schützen. Wir erläutern, was insbesondere in Bezug auf das Baby wichtig ist und geben Ihnen Tipps, wie Sie und Ihr Kleines die Pandemie überstehen.

Hand-Hygiene ist unabdingbar

Das Baby vor dem Virus schützen - wo lauern die Gefahren?Eines, was sämtliche Tipps und Ratschläge gemeinsam haben, ist eine ausgewogene Handhygiene. Es heißt: Händewaschen, Händewaschen, Händewaschen. Das Coronavirus gehört zu den Infektionskrankheiten. Das bedeutet, es wird meist von Mensch zu Mensch per Berührung, oder einer zu großen Nähe verbreitet. Wenn Sie sich regelmäßig die Hände waschen, schützen Sie sich besser vor einer Ansteckung.

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Statistisch gesehen verringert man die Anzahl der Keime durch das Händewaschen auf bis zu ein Tausendstel. Dies wurde auch in zahlreichen Studien belegt. Daher gilt: Waschen Sie sich die Hände immer…

  • nach dem Naseputzen oder wenn Sie husten
  • nach dem Toilettengang
  • wenn Sie nach Hause kommen
  • wenn Sie die Windel Ihres Babys gewechselt haben
  • nach dem Kontakt mit Abfällen
  • wenn Sie ein Haustier angefasst haben
  • wenn Sie Tierfutter oder tierische Abfälle berührt haben

Gleichzeitig ist es empfehlenswert, sich stets die Hände zu waschen, wenn man mit Medikamenten hantiert hat, oder aber vor den Mahlzeiten. Ferner ist es empfehlenswert, wenn Kontakt zu einem Kranken bestand, oder Wunden behandeln mussten, Sie sich sowohl davor als auch danach die Hände waschen.

Wie wasche ich mir gründlich die Hände?

Gehen Sie die folgenden fünf Schritte durch, um sich gründlich die Hände zu waschen:

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  • Schritt 1: Die Hände unter fließendes Wasser halten. Die Temperatur können Sie dabei Ihren Vorlieben anpassen.
  • Schritt 2: Nehmen Sie etwas Seife auf die Hand und verreiben Sie diese auf beiden Händen. Mit dazu gehört der Handrücken, die Innenseiten, Fingerspitzen, sämtliche Zwischenräume als auch der Daumen. Flüssigseife ist für die Handhygiene meist besser geeignet.
  • Schritt 3: Reiben Sie die Seife gründlich ein, über einen Zeitraum von 20 bis 30 Sekunden.
  • Schritt 4: Spülen Sie die Hände danach unter fließendem Wasser ab.
  • Schritt 5: Trocknen Sie sich gewissenhaft ab. In öffentlichen Räumen sind Einweghandtücher ideal. Zu Hause sollte dagegen jeder sein eigenes Handtuch besitzen.

Auf diesem Weg schützen Sie sowohl sich selbst als auch Ihr Baby. Das Kleine kann sich zwar selbst noch nicht die Hände waschen, doch Sie können ihm dabei helfen, indem Sie gemeinsam nach dem Spielen oder Essen der Handhygiene nachgehen. Die Seife können Sie bei Ihrem Baby ohne Probleme nutzen.

Tipp: Fordern Sie jeden dazu auf, der Ihre Wohnung betritt, oder aber Ihr Baby anfassen möchte, sich vorher die Hände zu waschen. Somit reduzieren Sie das Infektionsrisiko effektiv.

Viren auf Oberflächen – Wie gehe ich damit um?

Der Gedanke, dass sich auf sämtlichen Oberflächen Viren befinden könnten, ist absolut nachvollziehbar. Bedenkt man dann auch noch, dass Babys zunächst die Angewohnheit haben, vieles in den Mund zu nehmen, ist das Infektionsrisiko in diesem Bezug stark erhöht.

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Zwar gibt es bisher keine Nachweise darüber, dass Coronaviren auf Oberflächen überleben, ein angemessener Schutz ist trotzdem empfehlenswert. Dies gilt für alles, womit das Baby auch nur irgendwie in Berührung kommen könnte. Reinigen Sie diese Dinge regelmäßig, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Dazu gehört nicht nur der Beißring oder ein Spielzeug, welches Ihr Kind ständig in der Hand hat.

Denken Sie auch an folgende Gegenstände:

  • Babyfon
  • Spielgeräte
  • Babygeschirr und -besteck
  • Textilien auf Kinderwagen und Co.

In der Regel genügt es, Dinge wie das Babyfon regelmäßig zu desinfizieren. Hierfür gibt es spezielle Reinigungstücher, die mit einer ungefährlichen Desinfektionslösung versehen sind. Wischen Sie die Spielgeräte als auch das Babyfon, sowie sämtliche Elemente, die Sie nicht waschen, oder mit Seife reinigen können, mit solchen Tüchern ab. Textilien, die Bekleidung und Plüschtiere des Kleinen können Sie meist ohne Bedenken in die Waschmaschine geben.

Was tun, wenn Sie Ihr Kind stillen?

Eine weitere, interessante Frage besteht darin, wie man sich am besten verhält, wenn man sein Baby stillen möchte. Immerhin kommt es hierbei zu einem sehr engen Kontakt zwischen Mutter und Kind. Eines vorweg: Wenn Sie sich an gewisse Regeln halten, können Sie Ihr Kind ohne Gefahr stillen. Wir empfehlen:

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  • Waschen Sie sich vorher gründlich die Hände. Dies gilt auch, wenn Sie Milch abpumpen, oder ihr Baby mit der Flasche füttern.
  • Nutzen Sie während des Fütterns möglichst eine Gesichtsmaske.
  • Nehmen Sie die Ratschläge zur Pumpenreinigung ernst.
  • Gleiches gilt bei der Fütterung von Milchnahrung oder Milch. Die entsprechenden Hinweise zur korrekten Sterilisation finden Sie in der Regel auf der Verpackung des Produkts.
  • Sofern Sie nicht selbst dazu in der Lage sind, Ihr Kind zu stillen, können Sie die Muttermilch abpumpen und Ihr Kind von einer weiteren Person füttern lassen. Sofern hierbei auf eine strikte Hygiene geachtet wird, sind Sie auf der sicheren Seite.
  • Pumpe, Flaschen und Sauger sind nach jedem Gebrauch zu sterilisieren.

Was tun, wenn Ihr Kind Krankheitszeichen zeigt?

Es ist völlig natürlich, dass gerade in einer solch schwierigen Zeit der Gang zum Arzt, oder aber ins Krankenhaus, eine Sache ist, die man nicht unbedingt gerne angeht. Insbesondere dann, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

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Generell gilt: Wenn Sie sich krank fühlen, oder aber das Gefühl haben, Ihr Baby wird krank, bleiben Sie zunächst zu Hause. Kommen allerdings Fieber, Husten oder Atembeschwerden hinzu, sollten Sie Ihren Arzt, beziehungsweise Kinderarzt verständigen. Es ist empfehlenswert, zunächst anzurufen und den Verdacht am Telefon zu schildern. Wenn weitere Maßnahmen erforderlich sind, bestellt der Arzt Sie und gegebenenfalls Ihr Baby in die Praxis.

Übermäßige Kontaktaufnahmen vermeiden

Selbst wenn die komplette Verwandtschaft lieber heute als morgen Ihr Baby sehen möchte – Verzichten Sie am besten auf einen übermäßigen Kontakt zu anderen Menschen. Dies mag innerhalb der ersten Monate schwerfallen, sichert jedoch Sie als auch Ihr Kleines ab. Natürlich sollte – wenn es zu einem Kontakt kommt – immer der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern eingehalten werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

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Hier noch einmal die Vor- und Nachteile unserer Ratschläge im Überblick:

  • Handhygiene minimiert das Infektionsrisiko.
  • Regelmäßige Reinigung von Spielzeug und Babyzubehör entfernt Keime zuverlässig.
  • Unter der Einhaltung bestimmter Vorkehrungen ist das Stillen des Kindes problemlos möglich.
  • Strikte Hygienemaßnahmen verursachen einen gewissen Mehraufwand.

Bildnachweise: Adobe Stock / pololia, Amazon / Switel

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