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Analog oder digital: Was ist besser?

Philips Avent BabyfoneBabyfone erfreuen sich einer immer größeren Popularität. Für gestresste Eltern kann ein Babyfon eine große bzw. manchmal sogar die einzige Hilfe sein. Während das Baby seinen existenziell wichtigen Schlaf bekommt, kann sich Mama oder Papa anderen Dingen widmen, ohne dass die Aufsicht vernachlässigt wird. Babyfone gibt es in vielen Ausführungen, von den unterschiedlichsten Herstellern.

Welche Modelle gibt es?

Analog oder digital: Was ist besser?Man unterscheidet im Wesentlichen:

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  • Digital-Babyfone, die auf Basis des DECT Standards funktionieren (Digital Enhanced Cordless Telecommunications)
  • Analoge Babyfone, die mit herkömmlichen Funkwellen arbeiten
  • Smartphones die mittels Babyfon-App über WLAN miteinander gekoppelt sind
  • Video-Babyfone, dessen technologische Basis ebenfalls DECT oder FHSS heißt

Elektromagnetische Strahlung – die große Unbekannte

Die große Frage, die alle Eltern vor dem Kauf eines Babyfons geklärt wissen wollen, ist die nach der gesundheitlichen Unbedenklichkeit. Vorsicht scheint angemessen, bedenkt man, wie stark der Durchschnittsbürger von sogenanntem „Elektrosmog“ umgeben ist. Muss man also den ohnehin  empfindlichen Körper seines Kindes über die Maßen, mit zusätzlicher Strahlung konfrontieren? Elektromagnetische Strahlen sind es nämlich, die dem menschlichen Körper an dieser Stelle zusetzen, indem sie – je nach Intensität – den  Körper aufheizen und somit belasten. Seriösen Testberichten zufolge lässt sich diese Sorge relativ leicht zerstreuen. Moderne Geräte, seien es jene die auf dem DECT-Prinzip basieren oder seien es Smartphones, sind weitestgehend unbedenklich. Achten Sie beim Kauf auf die elektromagnetische Strahlungsintensität der einzelnen Geräte.

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DECT-Babyfone haben den zweifelhaften Ruf hohen Elektrosmog zu verursachen. Smartphones verunsichern die User durch ihre SAR-Werte. Die geben die Spezifische-Absorptions-Rate eines Telefons an. Verkürzt man  beide Angaben auf den kleinsten, gemeinsamen Nenner, so lässt sich sagen, dass die Obergrenze für Strahlungsintensität bei Smartphones viermal so hoch ist, als die bei Babyfonen veranschlagte Grenze. Bei Smartphones misst man diese Strahlung allerdings direkt am Ohr, während man die Messung beim Babyfon in der empfohlenen Aufstell-Entfernung von 1m vornimmt. Beachten Sie also bei der Platzierung des Modells diese Empfehlung, ist die Nutzung von digitalen Babyfon-Lösungen relativ unbedenklich.

Tipp: Eine hohe Empfindlichkeit der beteiligten Mikrofone ermöglicht beim Aufstellen der Geräte eine größere Entfernung zum Baby. Fragen Sie nötigenfalls beim Hersteller nach. So reduzieren Sie die Strahlungsbelastung um ein Vielfaches.

Seien Sie sich ihrer Verantwortung bewusst!

Natürlich sollten Sie dabei immer im Kopf haben, dass Sie, vor allem in der Stadt, heute ohnehin umgeben sind von mehr oder weniger starker elektromagnetischer Strahlung. Mobilfunk-Sendemasten, WLAN-Router, ja, selbst Steckdosen weisen eine solche Strahlung auf. Die Spätfolgen einer dauerhaften Belastung durch Elektrosmog sind nicht hinreichend untersucht, als dass eine verbindliche Aussage über deren Schädlichkeit zu treffen wäre. Es gibt Hinweise darauf, dass diese Strahlung möglicherweise krebserregend ist. Insofern sollten Sie als verantwortungsbewusste Eltern, die sensiblen Körper ihrer Kinder, nur bedingt mit zusätzlicher Strahlung konfrontieren. Benutzen Sie Ihr Babyfon oder Ihre Smartphone-App also nur dann, wenn es wirklich nicht anders geht. Das Interesse des Kindes sollte bei Ihrer Entscheidung stets im Vordergrund stehen, nicht aber die eigenen Befindlichkeiten.

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Analoge Lösungen bieten nicht nur Vorteile

Alternativ zu den obigen Geräten, werden auch analoge Lösungen angeboten, die auf herkömmlicher und völlig unbedenklicher Funktechnik basieren. Diese Babyfone sind aber im Vergleich zu ihren digitalen Konkurrenten relativ störanfällig. Sie können lediglich auf bis zu acht unterschiedlichen Kanälen senden. Das kann zu Kollisionen mit Funkwellen anderer Quellen führen. Somit sind die empfangenen Signale nicht notwendigerweise diejenigen Ihres Kindes oder sie übertönen diese.

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Hinweis: Ferner wird die Tonqualität oftmals als nicht zufriedenstellend empfunden. Aus diesen Gründen entscheiden sich viele Kunden für die zuverlässigeren Digital-Geräte.

Vor- und Nachteile digitaler bzw. analoger Babyfon-Technik

Technik Vorteile Nachteile
DECT-Babyfon
  • zuverlässige Sende- und Empfangsqualität
  • keine nennenswerten Probleme mit der Tonqualität
  • bei nicht ausreichender Entfernung zum Kind, besteht erhöhtes Strahlungsrisiko
Analoges Funkwellen-Babyfon
  • keine schädlichen Elektrosmog-Wellen
  • zu geringe Bandbreite der Sende-Kanäle und damit verbundene Funkstörungen
  • insgesamt anfällige Technik
Smartphone-App
  • die Verbindung über WLAN garantiert bestmögliche und störungsfreie Übertragung
  • sehr hohe Reichweite
  • auch hier besteht ein erhöhtes Strahlungsrisiko

Fazit

Vertraut man aktuellen Vergleichsergebnissen, so scheint es unbedenklich, auf digitale Babyfon-Lösungen zurückzugreifen. Diese sind nachweislich zuverlässiger in ihren Sende- und Empfangseigenschaften. So wird garantiert jede Regung Ihres Kindes mitgeschnitten. Wen die möglichen Spätfolgen durch elektromagnetische Strahlung zu sehr ängstigen, der geht auf Nummer sicher und bleibt bei der guten alten analogen Technik.

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